Energieleistung rettet Whales einen Zähler

HANNOVER. Das hatten sich die Bremerhaven Whales beim Gastspiel bei Schlusslicht Engelbostel Devils ganz anders vorgestellt. Mit dem fünften Sieg in Folge wollten die Seestädter von Spielertrainer Michael Fendt den Abstand in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga zum Führungstrio verkürzen, doch die Whales waren im ersten Drittel nicht wach und lagen nach 28 Minuten mit 1:7 zurück, bevor Christoph Thewald mit dem 2:7 die Aufholjagd einleitete.

Nach 40 Minuten hieß es 4:9 aus Sicht des letztjährigen Meisters, der auf den Zweitliga-Aufstieg verzichtet hatte. Mit einer Energieleistung schafften die Wale dann noch das 10:10 und nahmen nach dem verlorenen Penaltyschießen zumindest noch einen Punkt aus der Sporthalle in Langenhagen mit an die Weser. Nach dem 10:11 sind die Bremerhavener vom vierten auf den fünften Platz vor der anstehenden Auswärtspartie am Sonnabend bei den Hamburg Sharks abgerutscht.

Umstellung der Reihen wirkt

„Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen. Nach der Umstellung von drei auf zwei Reihen hat es viel besser geklappt. Im dritten Drittel haben wir die Früchte geerntet und uns zumindest noch einen Punkt verdient“, sagte Fendt kurz vor der Abreise. Der Whales-Coach musste auf Routinier Rouven Wisotzka verzichten, der mit seinen „Young Whales“ in Hamburg im Einsatz war. Tino Kelke musste beruflich passen. Für den verletzten Goalie Eike Buchheister (Schulterprobleme) stand Marina Tiedge zwischen den Pfosten, die im ersten Drittel von ihren Vorderleuten im Stich gelassen wurde.

Whales: Tiedge, Lundershausen – True, Dennis Lütjen, Strodtmann, Krüer, Kathmann, Bennet Lütjen, Schowalter, Bär, Thewald, Fendt, Stein, Eichholz, Kurtenbach, Söhl