Die Whales müssen Titel abschreiben

Das ist bitter. Nach der 7:8-Niederlage nach Penaltyschießen beim Schluss- licht Engelbostel Devils müssen die Bremerhaven Whales endgültig die Titelverteidigung in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga abhaken. Das ersatz- geschwächte Team um Spielertrainer Michael Fendt verspielte im letzten Drittel eine 7:4- Führung und musste 16 Sekunden vor der Schlusssirene noch das 7:7 per Schlagschuss ein- stecken.

Im Penaltyschießen zeigte der Meister der beiden vergan- genen Jahre Nerven. Während bei den Whales nur Christoph Thewald sein Duell eins gegen eins gewann, trafen die Devils zweimal und konnten ihren ersten Saisonsieg feiern. Das Hinspiel hatten die Bremerhavener im Bürgerpark noch mit 14:3 gewonnen.

Die Whales zeigten in der Defensive Schwächen. Schon im Heimspiel gegen Bergedorf musste das Fendt-Team beim 9:8-Sieg acht Gegentreffer einstecken. Letzte Woche sogar zehn bei der 9:10-Niederlage in Empelde. Und jetzt acht Treffer gegen Engelbostel, die davor in elf Partien nur 42 Tore erzielen konnten. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Match nach dem 7:4 noch verlieren würden, aber wir waren in der De- fensivzone einfach zu nachlässig. Ich erwarte, dass die Mannschaft nach der vierwöchigen Pause bei den Hannover Hurricanez und eine Woche später im Heimspiel gegen die Bissendorfer Panther II gegen zwei der besten Teams Charakter zeigt“, sagte Fendt nach der zweiten Niederlage in Folge. Er und seine Männer wollen die nächsten Wochen nutzen, um an der Grundordnung und Aggressivität zu ar- beiten. Fendt weiß, dass die Titelverteidigung nicht mehr möglich ist.

Whales: Tiedge, Lundershausen – Thewald, Wisotzka, Fendt, Kathmann, Bennet Lütjen, Osterndorff, Söhl, Luca, Kurtenbach, Eckert. (vs)

 

Whales sind beim Letzten gefordert

 

BREMERHAVEN. Die Bremerhaven Whales haben die bittere 9:10- Niederlage bei den Empelde Maddogs abgehakt und müssen am Sonnabend erneut den Raum Hannover zu den Engelbostel Devils reisen, die in der laufenden Inline-Skaterhockey-Regionalliga-Saison noch keinen Punktgewinn einspielen konnten. Bully ist um 18 Uhr. Das Hinspiel gewann der amtierende Meister aus der Seestadt Mitte Mai mit 14:3.

Spielertrainer Fendt weiß, dass die Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung nach der jüngsten Niederlage auf ein Minimum gesunken ist. Erneut wird Fendt auf acht Akteure aus beruflichen und verletzungsbedingten Gründen verzichten müssen. Der Tabellenführer will das Schlusslicht nicht unterschätzen und von Beginn an mit Marina Tiedge im Tor konzentriert arbeiten. Vor allem bei Standards wollen die Whales wacher als zuletzt in Empelde agieren. Dort haben die Seestädter alleine vier Gegentore nach Bullys bekommen. Fendt warnt vor seinem Spielertrainer-Kollegen Michael Kopke, der bei den Devils mit 18 Punkten der Topscorer ist. „Den müssen wir im Auge behalten“, betont der Whales-Trainer. (vs)

Whales nicht wach genug

Nach 9:10-Niederlage in Empelde ist die Titelverteidigung nur noch theoretisch möglich

HANNOVER. Die Bremerhaven Whales haben in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga einen Rückschlag einstecken müssen. Das Team von Spielertrainer Michael Fendt führte zwar beim Tabellenvierten Empelde Maddogs schon mit 4:1, verlor am Ende aber doch mit 9:10.

Damit hat der amtierende Meister vier Spieltage vor Saisonschluss nur noch theoretische Chancen auf die Titelverteidigung. Die Bissendorfer Panther II haben zwar einen Punkt weniger auf dem Konto (25), aber mittlerweile drei Spiele weniger als die Bremerhavener ausgetragen. Spielfrei war auch der Tabellendritte aus Hannover (24), der gegenüber den Whales noch zwei „Jokerspiele“ in der Hinterhand hat.

Die Whales kamen nach der zweimonatigen Pause besser in die richtungsweisende Partie und führten nach den ersten 20 Minuten mit 4:1. Und das, obwohl Routinier Bennet Lütjen kurzfristig ausfiel.

Aber Sicherheit brachte die Drei-Tore-Führung nicht. Bremerhaven erlaubte sich im Mittelabschnitt viele einfache Fehler,eiskalt bestraften. „Wir waren nicht wach genug und haben alleine drei bis vier Tore nach einem Bully bekommen. Weiter haben wir zwei Gegentore im Nachschuss bekommen. Das sind in der Summe zu viele unnötige Treffer gewesen“, resümierte Fendt die bittere Niederlage.

So entschied Empelde das zweite Drittel mit 6:3 für sich und glich zum 7:7 aus. Die Whales fingen sich wieder und gingen im Schlussdrittel mit 9:8 in Führung

Trotz der neun Tore von Matthias Krüer (4), Michael Fendt (2), Christoph Thewald, Julian Krieg und Fabian Kathmann sprang für die Whales kein Punkt heraus. (vs )

Ausrutscher sind für Whales tabu

BREMERHAVEN. Nach zweimonatiger Pause hofft Trainer Michael Fendt, dass die Bremerhaven Whales am Sonntag um 15 Uhr bei den Empelde Maddogs schnellstmöglich wieder in den Rhythmus finden.

Der Tabellenführer und amtierende Inline-Skaterhockey- Regionalliga-Meister steht fünf Spieltage vor Schluss vor den entscheidenden Partien. Eine erfolgreiche Titelverteidigung ist möglich, aber dafür dürfen sich die Bremerhavener keine Ausrutscher mehr erlauben und müssen die beiden Heim- spiele gegen die Mitkonkurrenten Bissendorfer Panther II am 1. Oktober und Hannover Hurricanez am 7. Oktober gewinnen. Doch bis dahin stehen in Empelde, Engelbostel und Hannover noch drei unbequeme Auswärtsspiele an.

Alles lauft auf ein Herz- schlagfinale wie in der vergangenen Saison hin. Momentan haben die Whales mit 26 Punkten vor Bissendorf (25) und Hannover (24) die besten Kar- ten. Doch die noch ungeschlagenen Panther haben zwei Spiele weniger als die Whales ausgetragen und somit zwei „Joker“ in der Hinterhand.

Durch die lange Sommer- pause und Flächensanierung auf der Anlage im Bürgerpark konnte das Fendt-Team nur eingeschränkt trainieren. Der Trainer warnt vor der Aufgabe beim Tabellenfünften: „Empelde hat ein robustes und lauf- freudiges Team. Sie werden uns wie beim 7:4-Heimsieg alles ab- verlangen“, sagt Spielertrainer Fendt, der auf Tino Kelke, Julian Schowalter, Semjon Bär, Markus Strodtmann und Tim Ostendorff verzichten muss.

Der routinierte Meisterkader mit Rouven Wisotzka, Jens True, Michael Stein, Bennet Lütjen und Fendt sollte aber clever genug sein, um die hohe Hürde bei den Maddogs zu nehmen. (vs)