Lütjen mit Dreierpack bei Whales-Sieg

HAMBURG. Die Whales haben aus der 10:11-Niederlage nach Penaltyschießen beim Vorletzten Engelbostel Devils gelernt, sich in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga bei Schlusslicht Hamburg Sharks in der großen Halle in Stellingen nicht überraschen lassen und kehrten mit einem 10:5-Sieg (3:1, 2:2, 5:2) nach Bremerhaven zurück.

Der amtierende Meister zeigte sich von Beginn an hellwach. Topscorer Matthias Krüer eröffnete den Torreigen für die Seestädter, die dann das 1:1 hinnehmen mussten. Doch Routinier Rouven Wisotzka und Spielertrainer Michael Fendt besorgten die 3:1-Führung nach dem ersten Drittel. Diesen guten Start hatten sich die Whales nach dem Negativerlebnis bei den Engelbostel-Devils gewünscht, als man nach 28 Minuten mit 1:7 zurücklag.Doppelschlag von Krüer

Im Mittelabschnitt schenkten sich beide Protagonisten nichts. Fabian Kathmann und Michael Stein erhöhten zunächst auf 5:1, doch die Hamburger konnten anschließend noch einmal zum 3:5 verkürzen. Mit einem Doppelschlag stellte Krüer die Weichen dann erneut auf einen deutlichen Sieg, als der Offensivspieler nach 18 gespielten Sekunden im dritten Drittel zum 6:3 und wenig später zum 7:3 traf. Die Sharks gaben jedoch nie auf und trafen zum 5:7, ehe die große Zeit von Dennis Lütjen schlug, der mit drei Toren in Folge für klare Verhältnisse sorgte und den fünften Saisonsieg perfekt machte.

Fendt war mit dem Pflichtsieg zufrieden und wechselte ab der 55. Minute Paul Holz-Brzek für Marina Tiedge ein, der den verletzten Goalie Eike Buchheister vertrat. Dieser hat nun drei weitere Wochen Zeit, seine Schulterverletzung auszukurieren. Denn die Whales müssen erst am 2. Juli um 18 Uhr auf der Rollsportanlage im Bürgerpark gegen die Holtenau Huskies wieder ran.

Whales Bremerhaven: Tiedge, Holz-Brzek – Krüer, Wisotzka, True, Schowalter, Kelke, Thewald, Söhl, Kathmann, Stein, Bennet Lütjen, Dennis Lütjen, Fendt

Energieleistung rettet Whales einen Zähler

HANNOVER. Das hatten sich die Bremerhaven Whales beim Gastspiel bei Schlusslicht Engelbostel Devils ganz anders vorgestellt. Mit dem fünften Sieg in Folge wollten die Seestädter von Spielertrainer Michael Fendt den Abstand in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga zum Führungstrio verkürzen, doch die Whales waren im ersten Drittel nicht wach und lagen nach 28 Minuten mit 1:7 zurück, bevor Christoph Thewald mit dem 2:7 die Aufholjagd einleitete.

Nach 40 Minuten hieß es 4:9 aus Sicht des letztjährigen Meisters, der auf den Zweitliga-Aufstieg verzichtet hatte. Mit einer Energieleistung schafften die Wale dann noch das 10:10 und nahmen nach dem verlorenen Penaltyschießen zumindest noch einen Punkt aus der Sporthalle in Langenhagen mit an die Weser. Nach dem 10:11 sind die Bremerhavener vom vierten auf den fünften Platz vor der anstehenden Auswärtspartie am Sonnabend bei den Hamburg Sharks abgerutscht.

Umstellung der Reihen wirkt

„Wir haben die ersten 20 Minuten komplett verschlafen. Nach der Umstellung von drei auf zwei Reihen hat es viel besser geklappt. Im dritten Drittel haben wir die Früchte geerntet und uns zumindest noch einen Punkt verdient“, sagte Fendt kurz vor der Abreise. Der Whales-Coach musste auf Routinier Rouven Wisotzka verzichten, der mit seinen „Young Whales“ in Hamburg im Einsatz war. Tino Kelke musste beruflich passen. Für den verletzten Goalie Eike Buchheister (Schulterprobleme) stand Marina Tiedge zwischen den Pfosten, die im ersten Drittel von ihren Vorderleuten im Stich gelassen wurde.

Whales: Tiedge, Lundershausen – True, Dennis Lütjen, Strodtmann, Krüer, Kathmann, Bennet Lütjen, Schowalter, Bär, Thewald, Fendt, Stein, Eichholz, Kurtenbach, Söhl