Bremerhaven Whales legen einen Fehlstart hin

5:10-Niederlage bei der TSG Bergedorf – Mannschaft kassiert viele Gegentore in Unterzahl

HAMBURG. Der amtierende Inline-Skaterhockey-Regionalliga-Meister Whales Bremerhaven kommt nicht in den Rhythmus. Nach der 2:8-Niederlage vor fünf Wochen bei den Bissendorfer Panthern II verlor das Team von Michael Fendt und Rouven Wisotzka bei der TSG Bergedorf Lizards mit 5:10. Jetzt müssen die Whales erneut drei Wochen pausieren, bis am 30. April das erste Heimspiel gegen Holtenau auf dem Programm steht. „Wie in Bissendorf hat die Kraft gegen einen schnellen Gegner nicht gereicht“, sagte Routinier Wisotzka selbstkritisch nach der zweiten Niederlage.
Die Partie war nach einer Viertelstunde entschieden, als die Gastgeber mit 5:0 führten. Erst danach wachte der Meister auf und verkürzte im ersten Drittel noch zum 2:5 und kam mit viel Elan wieder aus der Kabine. Der Lohn war der 4:5-Anschlusstreffer nach dem Mittelabschnitt, der viel Kraft kostete. Der gute Goalie Eike Buchheister konnte im Schlussdrittel fünf weitere Treffer der Lizards nicht verhindern, da sich seine Vordermänner immer wieder zu Strafzeiten hinreißen ließen. „Die Schiris hatten nicht ihren besten Tag. Während wir 35 Strafminuten einstecken mussten, bekam Bergedorf nur 13. So haben wir viele Gegentore in Unterzahl kassiert. Auf der Strafbank gewinnst du kein Spiel“, ärgerte sich Wisotzka.

Die Tore für die Seestädter schossen Matthias Krüer (2), Tino Kelke, Julian Schowalter und Spielertrainer Michael Fendt. Damit legten die Whales wie in den vergangenen Meister-Jahren einen Fehlstart hin. Jetzt muss gegen Holtenau ein Sieg her, ansonsten fährt der Meisterschaftszug ohne die Whales ab.

Whales: Buchheister, Tiedge – Wisotzka, Fendt, Dennis Lütjen, Krüer, Bennet Lütjen, True, Kathmann, Ostendorff, Schloder, Julian Krieg

Whales erwarten ein schweres Spiel

Nach der 2:8-Niederlage vor fünf Wochen bei den Bissendorfer Panthern II müssen sich die Whales Bremerhaven heute um 14 Uhr bei der TSG Bergedorf Lizards vorstellen, die mit einem Sieg und zwei Nieder- lagen in die neue Saison gestartet ist.
Der amtierende Inline-Skater- Regionalliga-Meister aus der See- stadt hat sich mit dem Trainings- lager auf der heimischen Anlage im Bürgerpark fit gemacht. „Wir haben viel am Spielaufbau und Zweikampfverhalten gearbeitet“, berichtet Routinier Rouven Wi- sotzka, der wie Trainer Michael Fendt mit dem Engagement der Mannschaft in den vergangenen Wochen zufrieden ist.
Nun wollen die Whales mit ei- nem Sieg in Hamburg die hohe Niederlage in Bissendorf ausmer- zen. „Das wird eine schwere Sai- son, da die Liga viel enger zusam- mengerückt ist. Auch Bergedorf hat eine gute Mannschaft, die wie wir auf den Nachwuchs setzt“, betont Wisotzka. Personell kann das Trainer-Duo aus dem Vollen schöpfen.

Sieg zum Abschluss im Trainingslager

Zum Abschluss des diesjährigen Trainingslagers empfingen die Whales die Herren der Jade Warriors aus Wilhelmshaven. Die Jade Warriors wollen 2018 wieder in den Spielbetrieb einsteigen und nutzen dieses Jahr um sich an den Spielbetrieb zu gewöhnen. Die Whales konnten die Partie mit 9:2 für sich entscheiden. Trainer Michael Fendt war mit der Leistung seines Team zufrieden. Schließlich hatte man seit Freitag viele Einheiten in den Knochen.

Trainingslager am Wochenende

An diesem Wochenende gehen die Herren ins Trainingslager. Von heute bis Sonntag bittet Trainer Fendt das Team auf die heimische Rollsportanlage. Neben Flächentraining und Fitness stehen auch Team Building Aufgaben auf dem Plan. Zum Abschluss findet am Sonntag um 11:00 ein Testspiel gegen die Jade Warriors aus Wilhelmshaven statt.