Sieg in den letzten Sekunden

Mit einem Kraftakt in den letzten 30 Sekunden haben die Bremerhaven Whales ihre Tabellenführung in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga .N ach 60 intensiven Minuten vor

200 Zuschauern im Bürgerpark verteidigt. Sie besiegten die TSG Bergedorf Lizards mit 9:8.

Erst waren Dennis Lütjen und Spielertrainer Michael Fendt mit den Treffern zum 7:8 und 8:8 erfolgreich, bevor Bennet Lütjen den zwölften Penalty zum 9:8 verwandelte. Wenig später wurde er zum „Man of the Match“ gekürt. Bei den Hamburgern war es Torhüter Julius Römer, der die Gäste in der fünfminütigen Strafzeit gegen Seedo Janssen im ersten Drittel und zu Beginn des zweiten Drittels im Spiel hielt, als den Whales nach dem 0:1 durch Sascha Eilk (5.) der Ausgleich durch Fendt gelang, der nach Vorlage von Matthias Krüer und Rouven Wisotzka volley einnetzte (19.). Danach brannte es lichterloh. Pech hatte Topscorer Krüer, der zweimal am Aluminium scheiterte (20.). Die Gastgeber kassierten im Überzahlspiel das 1:2 (23.), glichen aber durch Dennis Lütjen zum 2:2 (26.) aus. Aber wieder gelang die eigene Führung nicht, da Krüer zweimal an Römer scheiterte. Im Gegenzug war Torhüterin Marina Tiedge machtlos, als Tom Sachweh aus kurzer Distanz das 3:2 für die Gäste gelang.

Per Schlagschuss von der Mittellinie glich Dennis Lütjen zum 3:3 (32.) aus. Danach wurde die gute Partie immer härter. 80 Sekunden vor Schluss des Mittelabschnitts ging die TSG erneut in Führung.

„Wir haben uns im Abschlussdrittel zu Strafzeiten hinreißen lassen, die Bergedorf wie schon beim 5:10 im Hinspiel bestraft hat“, sagte Krüer kurz vor dem Weg in die Kabine. „Kopf hoch“, schrie Fendt nach dem 3:5 (42.), der das 4:5 (44.) in Unterzahl durch Dennis Lütjens Schlagschuss vorbereitet hatte. Danach hagelte es weiter Zeitstrafen gegen den amtierenden Meister, die die TSG zum 4:7 (zweimal Jans- sen) und zum 5:8 (56.) nutzte. Dann verkürzte Wisotzka zum 6:8 und läutete eine dramatische Schlussphase ein. „Egal, was noch passiert. Wir konzentrieren uns nur auf unser Spiel“, gab

Fendt 120 Sekunden vor Schluss seinen Mitspielern in der Auszeit mit auf dem Weg. Eike Buchheister, der in der 50. Minute für Tiedge kam, verließ das Feld und sollte nach den späten Ausgleichstreffern in Unterzahl im Penaltyschießen seinen Kasten „sauber“ halten. Wie Römer, der zuvor Sieger gegen Bennet Lütjen, Christoph Thewald, Krüer, Wisotzka und Dennis Lütjen blieb.

So ging das Penaltyschießen mit den gleichen Schützen von vorne los, bis Bennet Lütjen keine Nerven zeigte und die Fans und seine Mannschaftskameraden erlöste.

Nach der Sommerpause steht am 12. August der vorentscheidende Doppelspieltag gegen Bissendorf II und Hannover an.

Whales: Tiedge, Buchheister – Fendt, Kathmann, Kelke, Krüer, Bennet Lütjen, Dennis Lütjen, Tim Ostendorff, Schloder, Thewald, True, Wisotzka

Bild Adebahr

Whales peilen neunten Sieg in Folge an

Die Bremerhaven Whales empfangen am Sonntag um 15 Uhr den Tabel- lenvierten TSG Bergedorf Lizards zum Spitzenspiel in der Regionalliga.
Bereits ab 12 Uhr können sich die Inline-Skaterhockey-Fans auf das Vorspiel der Junioren beider Vereine freuen.
Mit einem Heimsieg will der amtierende Regionalliga-Meister seine Spitzenposition vor den Hannover Hurricanez ver- teidigen. Die Bremerhavener brennen nach der 5:10-Hin- spielniederlage am Anfang der Saison auf Revanche. „Damals haben wir durch viele Zeitstrafen verloren“ erinnert sich Spielertrainer Michael Fendt, der auf Julian Schowalter (ver- letzt), Julian Krieg (Urlaub), Markus Strodtmann (gesperrt), Torjäger Semjon Bär und auf Hendrik Kurtenbach verzichten, der bei den Junioren spielt.
Den Rhythmus gefunden
Der Meister war gegen die Bissendorfer/Panther II (2:8) und am 8. April in Bergedorf mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Mittlerweile haben die routinierten Seestädter ihren Rhythmus gefunden und sich eindrucksvoll im Titel- kampf zurückgemeldet. Alles spricht am Sonntag auf der Anlage des ERC Bremerhaven für den neunten Sieg in Folge, be- vor es bis zum 12. August in die Sommerpause geht.
„Wenn Bergedorf personell komplett antreten kann, dann wird das eine schwere Aufgabe“, betont Fendt, der vor den flinken Spielern der TSG warnt. Sorgen machen muss sich der Whales-Coach um Bennet Lütjen, der sich am Knöchel verletzt hat und daher das Training abbrechen musste. Fendt hofft auf eine gute Kollektivleistung wie beim 7:3 in Lüneburg. (vs)

Die Serie der Whales hält Auswärtssieg in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga – Matthias Krüer jetzt Topscorer

Die Whales Bremerhaven sind die großen Gewinner des 10. Spieltags in der Inline-Skaterhockey-Regionalli- ga. Der amtierende Meister gewann die Auswärtshürde bei den SaltCityBoars in Lüneburg mit 7:3. Gleichzeitig verloren die Hannover Hurricanez das Top- spiel gegen die Bissendorfer Panther II und mussten nach dem 2:4 die zweite Saisonniederlage einstecken. Damit führen die Seestädter mit 24 Punkten die Tabelle vor den Hannoveranern (21) und Bissendorfern (19), die drei Spiele weniger ausgetragen haben und noch ungeschlagen sind, an.
„Das war heute eine sehr gute Teamleistung. Im ersten Drittel hatten wir trotz der 1:0-Führung noch Schwierigkeiten, aber Goalie Eike Buchheister hat uns im Spiel gehalten“, sagte Spielertrainer Michael Fendt nach dem achten Sieg in Folge. Bennet Lütjen hatte den Meister in Führung geschossen. Aber die „Salzkeiler“ kamen besser aus der Kabine und drehten das Blatt zum 2:1. Dann war auf die Torjäger Verlass. Dennis Lütjen erzielte mit seinem 18. Saisontreffer den 2:2-Ausgleichs- treffer. Matthias Krüer besorgte mit seinem 21. Saisontor die erneute 3:2-Führung.
Im Schlussdrittel hatten die Bremerhavener dann mit den Zwillingen Dennis und Niklas Näth, die ihr Debüt im Senioren- bereich gaben, alles im Griff. Dennis spielte an der Seite von Routinier Rouven Wisotzka in der Verteidigung; Niklas durfte im Angriff mit Trainer Fendt ran. „Wir haben in den letzten 20 Minuten ganz solide gespielt. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, fügte Fendt hinzu, der mit Christoph Thewald den Treffer zum 4:2 bejubeln konnte.
Als Bennet Lütjen und Thewald zwei Treffer nachlegten, war die Gegenwehr des Tabellensechsten gebrochen. Krüer war es vorbehalten, das 7:3 zu erzielen.
Mit seinem 22. Saisontor hat Krüer die Führung der Topscorer übernommen. Dennis Lütjen rangiert mit 19 Punkten hinter dem Bergerdorfer Seedo Janssen (20) auf Platz drei, der sich mit seiner Mannschaft am Sonntag ab 15 Uhr im Bürgerpark vorstellen muss. (vs)

Whales treffen auf die „Salzkeiler“

 

Die Topteams und Toptorjäger der Inline-Skaterhockey-Regionalliga stehen sich heute gegenüber. Die Whales Bremerhaven müssen sich um 19 Uhr beim Fünften SaltCityBoars in Lüneburg vorstellen. Bereits um 11.30 Uhr erwartet der Zweite Hannover Hurricanez den Dritten Bissendorf Panther II, der drei Spiele weniger als die Whales ausgetragen hat und noch ungeschlagen ist. „Wir wollen in Lüneburg gewinnen und unsere Konkurrenten weiter unter Druck setzten“, betont Spielertrainer Michael Fendt, der viele Ausfälle verkraften muss. Fehlen werden berufsbedingt Michael Stein, Semjon Bär, Julian Krieg und Jens True. Weiter fehlen Julian Schowalter (verletzt), Markus Strodtmann (gesperrt) und Tim Ostendorff (Schiedsrichtereinsatz). Dennoch sollte der restliche Kader mit den Routiniers Matthias Krüer, Rouven Wisotzka, Christoph Thewald und den Gebrüdern Bennet und Dennis Lütjen konkurrenzfähig sein und bei den „Salzkeilern“ zumindest auf Augenhöhe agieren.

Zwillinge geben Debüt

Gespannt sein darf man auf die Premiere der 16-jährigen Zwillinge Dennis und Niklas Näth. „Beide haben schon einmal ein Testspiel gegen Wilhelmshaven bestritten. Wir werden sie behutsam aufbauen. Dennis ist Verteidiger, Niklas Stürmer“, sagt Verteidiger Fendt, der die Erfolgsserie des Meisters ausbauen will.

Tore schießen sollen andere. Zum Beispiel Krüer, der mit 20 Treffern gemeinsam mit dem Ber- gedorfer Seedo Janssen die Top- Scorer-Liste anführt. Oder Dennis Lütjen, der mit 17 Toren mit den beiden Lüneburgern Markus Schneider und John-Darren Laudan auf Platz vier rangiert. Der Druck lastet auf die verjüngten Gastgeber, die mit 14 Punkten aus acht Spielen gegen den amtierenden Meister aus der Seestadt (21) zum Siegen verdammt sind. Zuletzt sieben Siegen in Folge – das spricht für die ersatzgeschwächten Whales. (vs)

Whales setzen sich an die Tabellenspitze

Ihren Doppelspieltag in der Inline-Skaterhockey-Regionalliga meisterten die Bremerhaven Whales sou- verän und holten zwei Heimsiege vor jeweils knapp 100 Besuchern auf der Rollsportanlage im Bürgerpark. Während am Sonnabend die emsigen Empelde Maddogs aus Hannover mit 7:4 (3:1, 1:1, 3:2) erst im Schlussspurt bezwungen wur- den, gab es tags darauf gegen die WET Hamburg Hawks ein lockeres 9:3 (2:0, 3:1, 4:2).

Spielertrainer Michael Fendt hatte gegen Empelde auf Ak- teure der zweiten Reihe gesetzt, denen trotz deutlicher Führung zusehends die Luft ausging. „Ich war mit dem Auftritt zufrieden, doch als der 4:1-Vorsprung bis zum Ausgleich ge- schmolzen war, musste gehandelt werden. Da war Routine und Übersicht gefragt, was sich dann in die gewünschte Richtung zum Sieg entwickelte“, erklärte Fendt. Das letzte Drittel führte schließlich durch Tore von Kathmann, Thewald und Kelke zu einem verdienten Sieg. Thewald (2), Krüer sowie Bennet Lütjen hatten zuvor für den eigentlich soliden Vorsprung gesorgt. Die folgende Schwächeperiode und ein starker Gästekeeper verhinderten ein besseres Ergebnis.
Dieses wurde gegen Hamburg nachgeholt. Die WET Hawks mussten die deutlichen Feld- vorteile des amtierenden Meis- ters akzeptieren, lagen nach zwei Dritteln aussichtslos mit 1:5 im Hintertreffen. Dennis Lütjen (2), Thewald, Schloder sowie Kelke hatten für die Tore gesorgt. „Durch die beiden Erfolge stehen wir erneut an der Tabellenspitze, doch anderen Teams fehlen noch zwei oder drei Spiele. Ich bin aber optimistisch, weiter um die Meisterschaft mitzuspielen“, freute sich Fendt. Die restlichen Treffer besorgten Kathmann (2) und Osterndorff (2). Fendts Schützlinge genießen nun eine zweiwöchige Spielpause, ehe es gegen die SaltCityBoars Lüneburg weitergeht.